Hüttensand

Hüttensand

Hüttensand wird bei der Roheisenherstellung im Hochofenprozess aus flüssiger Hochofenschlacke gewonnen. 

Hochofenschlacke ist eine Kalk-Tonerde-Silikat-Schmelze, die hauptsächlich CaO, SiO2 und Al2O3 enthält. Die chemische Zusammensetzung von Hochofenschlacke ist dem Portlandzement ähnlich. Körniger Hüttensand ist granulierte Hochofenschlacke. Der sandartige Baustoff entsteht, wenn die Schlacke schnell mit einem Wasserstrahl abgekühlt wird. Er hat eine Korngröße kleiner 5 mm.

Hüttensandmehl ist aufgemahlener Hüttensand. Durch die Aufmahlung des Hüttensandes zu Hüttensandmehl entsteht ein latent-hydraulischer Baustoff. Dieser zeigt durch Anregung mit Sulfat- oder CaO-Trägern einen zementähnlichen Festigkeitsverlauf.

Hüttensand ist vielseitig einsetzbar.

Straßenbau

Straßenbau

Hüttensand zeichnet sich im Straßenbau durch eine gute Verarbeitbarkeit, eine hohe Tragfähigkeit und Standfestigkeit aus. Er ist raumbeständig und frostsicher. Die Selbsterhärtungsfähigkeit von Hüttensand führt zu einer Erhöhung der Tragfähigkeit.

Beton

Beton

Hüttensandmehl wirkt sich positiv auf die Frisch- und Festbetoneigenschaften aus. Betone mit Hüttensandmehl verbrauchen weniger verflüssigende Betonzusatzmittel und entwickeln weniger Hydratationswärme.

Zement

Zement

Mit Hüttensand wird dem Zement ein latent-hydraulischer Stoff zugemahlen. Die Hydratationsprodukte von Portlandhütten- und Hochofenzementen sind denen des Portlandzementes ähnlich, weisen allerdings eine feinere Porenstruktur auf.


Kontaktieren Sie uns

Sie möchten mehr über den von uns vermarkteten Hüttensand und unsere Logistiklösungen erfahren? Fordern Sie weitere Informationen oder ein Angebot an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Kontakt aufnehmen

Kontakt