Kraftwerksnebenprodukte

Beton

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Flugaschegeschäft sind wir der europäische Kompetenzführer für unsere Kunden aus der Beton- und Zementindustrie.

Als verantwortungsbewusster Dienstleister sehen wir uns nicht nur in der Pflicht, das Beste für unsere Kunden und Mitarbeiter zu geben. Ethisch korrekte und transparente Geschäftsprozesse, der Schutz der Umwelt und regionales soziales Engagement sind ebenfalls wichtige Bestandteile unseres unternehmerischen Selbstverständnisses.


Flugasche

Flugasche

Flugasche verhilft Beton zu Höchstleistungen

Unsere Steinkohlenflugasche ist bei unseren Kunden aus der Baustoffbranche stark gefragt. Denn Flugasche kann vielseitig eingesetzt werden.

Vor allem bei der Herstellung von Beton und Zement kann Flugasche ihre Leistungsstärke voll ausspielen. Denn im Beton wirken die feinen, runden Partikel der Flugasche wie kleine Kugellager. Dadurch verbessert sich der Wasseranspruch, der Beton lässt sich leichter verarbeiten und – etwa im Falle von Spritzbeton oder Hochleistungsbeton – besser verdichten. Da die Partikel der Flugasche die Hohlräume im Beton ausfüllen, wird auch die Festigkeit des Betons deutlich gesteigert.

Zudem wirkt sich das puzzolanische Reaktionsvermögen, also die kontinuierliche Reaktion der Flugasche mit Kalkhydrat aus dem Zement und Wasser im Beton, langfristig positiv auf die Stärke und Widerstandsfähigkeit des Betons aus. Durch die meist jahrelang fortlaufende Reaktion wird der Beton zunehmend dichter, beständiger und dauerhafter. So wird er z.B. resistenter gegen Einwirkungen von Säure oder Sulfat. Flugasche verleiht dem Beton damit Eigenschaften, die vor allem bei Brücken, Tunneln, Kühltürmen, Abwasserkanälen und Fundamenten gefordert sind.

Wird Flugasche als Klinkerersatz im Zement bzw. als Betonzusatzstoff mit Zementersatz im Beton eingesetzt, lässt sich der ökologische Fußabdruck des entsprechenden Zementes bzw. Betons pro verwendeter Tonne Flugasche um eine deutlich messbare Menge CO2 reduzieren.

Zur Qualitätssicherung lassen wir die Flugaschen regelmäßig in unserem Baustofflabor auf ihre stofflichen Eigenschaften überprüfen.

Flugasche entsteht bei der Verbrennung von Steinkohle, wenn die nicht brennbaren, mineralischen Bestandteile der Kohle im Elektrofilter aus dem Rauchgas gefiltert werden. So entstehen als Nebenprodukt staubfeine mineralische Partikel, wie sie sehr ähnlich auch in der Natur, beispielsweise als vulkanische Aschen und Erden vorkommen. Produziert wird Flugasche in modernen Steinkohlekraftwerken in der ganzen Welt.

Wird Flugasche als Klinkerersatz im Zement bzw. als Betonzusatzstoff mit Zementersatz im Beton eingesetzt, lässt sich der ökologische Fußabdruck des entsprechenden Zementes bzw. Betons pro verwendeter Tonne Flugasche um eine deutlich messbare Menge CO2 reduzieren.

Kesselsand

Kesselsand

Umweltfreundliche, leichte Gesteinskörnung

Leicht, vielfältig und klimaschonend – Kesselsand ist ein einfach zu verwendender Baustoff, der vorwiegend bei der Produktion von Betonwaren, im Garten- und Landschaftsbau und als Schüttmaterial im Straßenbau zum Einsatz kommt. Die Einzelkörner des Kesselsandes weisen eine porige Struktur auf – und damit eine Stoffcharakteristik, die denen anderer natürlicher oder künstlicher, leichter Gesteinskörnungen ähnelt. Hinzu kommt eine hohe Umweltverträglichkeit: Durch den Einsatz von Kesselsand werden natürliche Ressourcen geschont. Zudem fällt für die Herstellung kein weiterer Energieverbrauch an. Darüber hinaus kann Kesselsand problemlos recycelt werden. Durch Zwischenlagerung kann eine Materialfeuchte von durchschnittlich 20 bis 25 Prozent erreicht werden.

Kesselsande entstehen in den umweltfreundlichen Trockenfeuerungsanlagen moderner Steinkohlekraftwerke. Wenn die Kohle verbrennt, bleiben nicht brennbare, mineralische Rückstände zurück. Der größte Teil ist Flugasche, die per Elektrofilter aus dem Rauchgas genommen wird. Die Teile, die wegen ihrer Masse nach unten fallen, bilden den Kesselsand.

REA Gips

REA-Gips

Ökologisch wertvoll und vielseitig

Aus REA-Gips von EP Power Minerals entstehen vielfältige und umweltfreundliche Gipsbaustoffe von höchster Qualität. Gips ist bauphysiologisch sehr wertvoll, weil er regulierend auf die Luftfeuchtigkeit wirkt. In Deutschland wird Gips vor allem im Innenausbau eingesetzt. Rund 75 Prozent der Gipsproduktion werden als Gipsplatten, Baugipse wie Putzgipse oder Spachtelmassen verarbeitet. Aber auch die Zementindustrie nutzt Gips als Regulierer für das Abbindeverhalten. Außerdem stellt die Keramikindustrie mit Gips Gießformen her.

REA-Gips ist Gips, der in Rauchgasentschwefelungsanlagen (Abkürzung „REA“) gewonnen wird. In der REA werden die Rauchgase zum Beispiel mit Hilfe von Kalk vom Schwefel gereinigt. Er ist chemisch identisch mit natürlichem Gips, gegenüber diesem jedoch meist von höherer Reinheit. REA-Gips aus modernen Kraftwerksanlagen kann Naturgips in nahezu allen Anwendungen vollständig ersetzen. Auch der Naturschutzbund (NABU) begrüßt den Einsatz von REA-Gips als ökologisch vorteilhaft.

Lagerungs- und Transportlösungen für Kraftwerksnebenprodukte

Effiziente und zukunftsfähige Logistikketten sind der Schlüssel zum Erfolg für jedes Projekt. Unsere Kunden erwarten es, ihre Produkte pünktlich und in der gewünschten Qualität und Menge zu erhalten. Wir tun deshalb alles um ihre Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Mit flexiblen Logistikstrategien, einer Vielzahl von Lagermöglichkeiten und großen Silokapazitäten verfügen wir über das Know-how und die Mittel, um unsere Produkte schnell und zuverlässig zu bewegen.

So kommen wir zum einen unserer Entsorgungsverpflichtung gegenüber unseren Kraftwerkskunden nach. Zum anderen ermöglicht uns der Zugriff auf umfassende Silokapazitäten und Transportwege die Versorgungssicherheit unserer Baustoffkunden bestmöglich sicherzustellen — auch in den Monaten, in denen die Kraftwerke tendenziell weniger Flugasche und andere Kraftwerksnebenprodukte produzieren.

Die Einhaltung sämtlicher Umwelt- und Sicherheitsvorschriften ist uns dabei ebenso wichtig, wie die zuverlässige Belieferung unserer Kunden. Deshalb prüfen und optimieren wir unsere Logistikkonzepte regelmäßig. Dabei ist unser Ziel, Transportwege zu verkürzen, Strecken zu verknüpfen und beispielsweise Fahrzeuge durchdacht auszulasten, damit vor allem die Umwelt davon profitiert. In den letzten fünf Jahren konnten dadurch unsere Emissionen um 25 Prozent verringert werden.

Kurze Transportwege

Optimale Auslastung

Verknüpfung von Fahrstrecken

Quellen von Partnergesellschaften nutzen

Haben Sie Fragen zu unseren Kraftwerksnebenprodukten? Dann kontaktieren Sie uns gerne.

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